Judith Al Bakri

Geboren in München, aufgewachsen in Deutschland und der Schweiz, erhielt Judith Al Bakri ihre Schauspielausbildung von 1991 – 1995 an der Hochschule der Künste Bern. Schon während der Schauspielschule war sie am Stadttheater Bern sowie in zahlreichen Produktionen und Performances der Schweizer freien Szene zu sehen. Ihr erstes Engagement erhielt sie am Staatstheater Karlsruhe, wo sie von 1995 bis 1997 unter anderem als Julia in „Romeo und Julia“ (Regie Jochen Fölster) und als Eboli in Schillers „Don Carlos“ (Regie Istvan Bödy) auf der Bühne stand. Als Gast an den Münchner Kammerspielen wirkte sie in „Hekabe“ (Regie Dieter Dorn) und in „Golem“ (Regie Carsten Dane und Christopher Blenkinsop) mit. Außerdem spielte sie in „Nachtmahl“ von Eva Diamantstein, das über das Spielartfestival hinaus in Wien am Schauspielhaus, am schauspiel frankfurt und auf Kampnagel in Hamburg zu sehen war. Neben verschieden Gastengagements im In- und Ausland hat Judith Al Bakri 2002 das Ensemble „Hunger & Seide“ gegründet. Sie ist Absolventin der „Drehbuchwerkstatt 2003/2004“ der HFF München und ist seither auch als Autorin tätig. Für das Ensemble „Hunger & Seide“ hat sie mit „Jäger und Sammler – ein Überlebensblues“ nach „Stillstand – eine Hymne“ ihr zweites Textpaket geschrieben.
In Film und Fernsehen ist Judith Al Bakri unter anderem durch ihre Rolle als Mutter in dem Kinofilm DIE WILDEN KERLE bekannt geworden.


Rolle am Bayerischen Staatsschauspiel

Uraufführung
Das Rad des Glücks
Werner Fritsch
Regie Werner Fritsch
Mira
12. Mai 2005 Marstall

 



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